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Pressemitteilungen

Oktober 2019

Weitere Wege im Branitzer Park werden saniert

Ab Montag, 7. Oktober 2019gibt es im Branitzer Park weitere Wegesperrungen im Zuge der voranschreitenden Wegesanierung. Die Bauarbeiten im Bereich der Landpyramide setzen sich beginnend an der Ägyptischen Brücke etappenweise in Richtung Cottbuser Torhaus fort und dauern bis Ende des Jahres an.
Wegesperrungen und alternative Routen sind vor Ort ausgeschildert.
Besuchern steht der Branitzer Park abgesehen von dem gesperrten Wegebereich weiterhin offen. Die Landpyramide ist zwar nicht direkt erreichbar, aber wunderbare Aussichten auf das markante Erdbauwerk bieten sich vom Seeberg, an der Ägyptischen Brücke oder von der Schlangenseebrücke aus.
Die seit August sanierten Wege im unmittelbaren Umfeld der Landpyramide werden derzeit fertiggestellt. Hierbei galt es unter anderem die ursprünglichen Wegeverläufe aufzufinden, die historischen Treppenanlagen instand zu setzen und nachhaltige Lösungen für eine verbesserte Entwässerung zu finden. Die neuen Wegedecken sind allerdings noch nicht begehbar, weil sie noch eine Ruhephase benötigen.
Noch bis 2020 werden im Branitzer Park im Rahmen des deutsch-polnischen Interreg-Projektes "Erhaltung und Nutzung der historischen Parklandschaften Branitz und Zatonie" rund dreieinhalb Kilometer Wege nach gartendenkmalpflegerischen Gesichtspunkten wiederhergestellt. Ausgeführt werden die Arbeiten gemeinsam mit der Stadt Cottbus. Sie sind durch Mittel aus dem europäischen Kooperationsprogramm INTERREG V A Brandenburg – Polen 2014-2020 gefördert.

Biologische Vielfalt im Branitzer Park entdecken

Am Sonntag, 13. Oktober 2019, um 14 Uhr lädt der NABU-Regionalverband Cottbus zu einer geführten Wanderung durch den Branitzer Park, die sich dem Thema Naturschutz und biologische Vielfalt widmet. 
Bei der zweistündigen Führung stellt Sieglinde Sack vor, welchen Anteil Fürst Pückler an der biologischen Vielfalt im Branitzer Park hat, der seinerzeit Wasserflächen, Wald, Wiesen und Sumpfwiesen oder sandige Bereiche wie um die Landpyramide anlegte und so verschiedene Biotope schuf. Außerdem erklärt Sieglinde Sack, langjähriges Mitglied des NABU, wie heutzutage im Branitzer Park dafür gesorgt wird, die genetische sowie die Arten- und Biotopenvielfalt zu erhalten.
Der Treffpunkt zur kostenfreien Führung ist 14 Uhr gegenüber vom Eingang des Tierparks.

 

Branitzer Märchenstunde mit Tiermärchen aus aller Welt

Am 13. Oktober 2019 gibt es unter dem Motto „Tiermärchen aus aller Welt“ eine weitere Branitzer Märchenstunde mit der Märchenerzählerin Ute Fisch. 
In der wird es diesmal um bekannte Tiermärchen wie "Die Bremer Stadtmusikanten" oder „Hase und Igel“ gehen. Aber wie werden die in Dänemark oder Afrika erzählt? Außerdem wird von Spinnen und Fliegen, Affe, Krokodil und Elefant zu hören sein. 
Jeweils 14, 15 und 16 Uhr startet die Märchenreise im Schloss Branitz. 
Eingeladen sind Kinder jeden Alters, Eltern und Großeltern, Tanten und Onkel – denn Märchen entführen Klein und Groß ins Reich der Träume, Wünsche und Fantasien, so, wie sie Fürst Pückler in der Zeit der Romantik schon erlebte. Während die Kinder den Geschichten lauschen, bietet sich für die Eltern ein Rundgang durch das Schloss an.
Der Treffpunkt ist an der Schlosskasse. Der Unkostenbeitrag pro Teilnehmer an der Branitzer Märchenstunde beträgt 1 Euro (zzgl. zum Schlosseintritt, Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr zahlen keinen Schlosseintritt).
Einen nächsten Termin aus dieser Reihe gibt es am 10. November 2019.
 
Zur Person Ute Fisch
„Märchenfrau“ Ute Fisch lebt in Hörlitz und widmete sich schon seit der Kindheit dem Vorlesen und Erzählen, inspiriert durch Eltern und Großeltern. Seit 1990 pflegt sie enge Kontakte zur EMG, der Europäischen Märchengesellschaft e.V., ist dort mittlerweile Mitglied des Vereins und erweckt mittlerweile über 189 Märchen zu neuem Leben.


September 2019

Vortrag: Theodor Fontane als Kunstkritiker

Am Mittwoch, 18. September 2019, um 18:30 Uhr ist der Schriftsteller Theodor Fontane als Kunstkritiker kennenzulernen. Unter dem Fontane-Zitat "Hab ich's zu kalt, oder hab ich's zu heiß, so fühl ich: auch Kunst hat ihren Preis." befasst sich Beate Gohrenz mit Fontane als Kunstkritiker und leidenschaftlichen Ausstellungsbesucher in London und Berlin.
Vorwiegend als Pressetexte veröffentlicht, scheinen Fontanes kunstkritische Schriften wenig beachtet worden zu sein. Dabei hatte Fontane einen eigenen Blick auf die Geschichte der Moderne. Die Moderne begann für ihn nicht in Frankreich, sondern in England bei William Turner, über die Präraffaeliten bis nach Deutschland zu Carl Blechen, Arnold Böcklin und Adolf Menzel.
Im Zusammenhang mit den "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" entstanden außerdem Aufsätze zu Wilhelm Gentz, Karl Friedrich Schinkel und Johann Gottfried Schadow.
Die Veranstaltung findet im Besucherzentrum Park und Schloss Branitz statt. Der Eintritt kostet 3,50 Euro.
Die Ausstellung "Am größten und genialsten ist er wohl in seinen Skizzen" - Theodor Fontane und Carl Blechen, die ebenfalls im Besucherzentrum Park und Schloss Branitz gezeigt wird, ist an diesem Abend bis 18.30 Uhr geöffnet und barrierefrei zugänglich.

 

Tag des offenen Denkmals
Sonderführung mit der Kustodin Dr. Simone Neuhäuser

Am Sonntag, 8. September 2019, um 11:00 Uhr führt die Kustodin Dr. Simone Neuhäuser anlässlich des Tags des offenen Denkmals durch das Schloss Branitz.
Bei der Führung werden bereits restaurierte Schlossräume und aktuelle Restaurierungsprojekte, wie die Orientzimmer, vorgestellt. Besucher haben die Gelegenheit, die Räume während der Restaurierung zu besichtigen und zu einzelnen Restaurierungsobjekten Näheres zu erfahren.
Außerdem wird durch die neue Dauerausstellung "Fürst Pückler. Ein Europäer in Branitz" geführt und Hintergründe über Leben, Werk und Wirken Fürst Pücklers sowie Details zur Nutzungsgeschichte des Schlosses bis zur heutigen Zeit erläutert. Die Besucher können den Schöpfer des Branitzer Gesamtkunstwerks anhand einer Fülle originaler Objekte aus dem Besitz des Fürsten kennenlernen.
Der Schlosseintritt und die Führung mit Kustodin Dr. Simone Neuhäuser um 11 Uhr ist kostenfrei.
Der Tag des offenen Denkmals findet seit 1993 unter der Koordination der Deutschen Stiftung Denkmalschutz statt. Jährlich am 2. Septembersonntag öffnen bundesweit tausende historische Stätten ihre Türen und machen so auf die Bedeutung und den Erhalt des kulturellen Erbes aufmerksam.

 

Branitzer Märchenstunde mit Schlossgeschichten

Am 8. September 2019 gibt es unter dem Motto „Von England bis zum Orient“ eine weitere Branitzer Märchenstunde mit der Märchenerzählerin Ute Fisch. Sie erzählt diesmal Märchen aus Ländern, die Fürst Pückler einst bereiste.
So wird von der Heilung der kleinen Prinzessin, von Ainsel, der abends immer nicht schlafen gehen wollte und von einem besonderen Töpfchen zu hören sein.

Jeweils 14, 15 und 16 Uhr startet die Reise im Schloss Branitz.
Eingeladen sind Kinder jeden Alters, Eltern und Großeltern, Tanten und Onkel – denn Märchen entführen Klein und Groß ins Reich der Träume, Wünsche und Fantasien, so, wie sie Fürst Pückler in der Zeit der Romantik schon erlebte. Während die Kinder den Geschichten lauschen, bietet sich für die Eltern ein Rundgang durch das Schloss an.
Der Treffpunkt ist an der Schlosskasse, der Unkostenbeitrag pro Teilnehmer an der Branitzer Märchenstunde beträgt 1 Euro (zzgl. zum Schlosseintritt/Kinder bis 12 Jahre erhalten generell freien Eintritt ins Schloss).
Weitere Termine der Reihe jeweils 14 Uhr, 15 Uhr und 16 Uhr:
13. Oktober 2019 und
10. November 2019.

Zur Person Ute Fisch
„Märchenfrau“ Ute Fisch lebt in Hörlitz und widmete sich schon seit der Kindheit dem Vorlesen und Erzählen, inspiriert durch Eltern und Großeltern. Seit 1990 pflegt sie enge Kontakte zur EMG, der Europäischen Märchengesellschaft e.V., ist dort mittlerweile Mitglied des Vereins und erweckt mittlerweile über 189 Märchen zu neuem Leben.

 

August 2019

Schafschur im Branitzer Park

Am Sonntag, 11. August 2019, um 15 Uhr werden die Schafe, die seit Juni im Parkbereich an der Pücklerallee weiden, geschoren.
Zwei Schafscherer werden 24 der Rauhwolligen Pommerschen Landschafe mit elektrischen Schermaschinen von ihrer Wolle befreien. Bei der etwa dreistündigen Schafschur werden sie von Helfern unterstützt, die die Schafe einfangen, aufsetzen und die Schurwolle zur Einlagerung stopfen.
Besucher des Branitzer Parks können die Schafschur am Sonntagnachmittag ab 15 Uhr auf der aktuellen Weidefläche nordwestlich des Cottbuser Torhauses/westlich der Pücklerallee live miterleben und sich zur Schafhaltung und Schur informieren. Vor allem für Kinder lässt sich dieses Ereignis, bei dem die Schafe auch angefasst werden können, ideal mit dem Besuch der Branitzer Märchenstunde verbinden, die ebenfalls am Sonntagnachmittag im Schloss stattfindet.
Bei Regenwetter allerdings können die Schafe nicht geschoren werden und die Schur muss vertagt werden.
Seit Juni 2019 werden im Randbereich des Branitzer Innenparks wieder Schafe bei der Wiesenmahd des Parks eingesetzt. Testhalber weiden knapp 70 Schafe in Sichtweite der Forster Straße. Damit wird eine alte Tradition wiederbelebt. Bereits unter Fürst Pückler und den Reichsgrafen von Pückler war die Schafhaltung fester Bestandteil der Pflege der Branitzer Parklandschaft. Etwa 600 Schafe halfen damals bei der Parkpflege, lieferten wichtige tierische Produkte und belebten das Landschaftsbild.

Branitzer Märchenstunde mit Schlossgeschichten

Am 11. August 2019 steht die Branitzer Märchenstunde unter dem Motto „Schlossgeschichten“. In der Märchenrunde dreht sich alles um das Schloss, um Prinzen und Prinzessinnen.
Es wird das Geheimnis gelüftet, wie aus einem Waldhaus ein Schloss wird, warum die schöne Bernsteinprinzessin erst erlöst werden muss und wer den schönen Prinzen in einen hässlichen Riesen verwandelt hat.
Jeweils 14, 15 und 16 Uhr startet die Reise im Schloss Branitz. Während die Kinder den Geschichten lauschen, bietet sich für die Eltern auch ein Rundgang durch das Schloss an.
Eingeladen sind Kinder jeden Alters, Eltern und Großeltern, Tanten und Onkel – denn Märchen entführen Klein und Groß ins Reich der Träume, Wünsche und Fantasien, so, wie sie Fürst Pückler in der Zeit der Romantik schon erlebte.
Der Treffpunkt ist an der Schlosskasse, der Unkostenbeitrag pro Teilnehmer an der Branitzer Märchenstunde beträgt 1 Euro (zzgl. zum Schlosseintritt/Kinder bis 12 Jahre erhalten generell freien Eintritt ins Schloss).
Weitere Termine der Reihe jeweils 14 Uhr, 15 Uhr und 16 Uhr:
8. September 2019
13. Oktober 2019 und
10. November 2019.

Zur Person Ute Fisch
„Märchenfrau“ Ute Fisch lebt in Hörlitz und widmete sich schon seit der Kindheit dem Vorlesen und Erzählen, inspiriert durch Eltern und Großeltern. Seit 1990 pflegt sie enge Kontakte zur EMG, der Europäischen Märchengesellschaft e.V., ist dort mittlerweile Mitglied des Vereins und erweckt mittlerweile über 189 Märchen zu neuem Leben.

Ein weiterer Beitrag zum Fontane-Jahr: "Schneiden, Kleben und Skizzieren – Theodor Fontanes Notizbücher"

Mittwoch, 21. August 2019, 18:30 Uhr
Zeit und Ort: 18:30 Uhr
Besucherzentrum Park und Schloss Branitz
Robinienweg 5, 03042 Cottbus
Teilnahmegebühr: 3,00 Euro pro Person

Am 21. August 2019 findet um 18:30 Uhr im Besucherzentrum Park und Schloss Branitz ein weiterer Vortrag im Rahmen des Fontane-Jahres statt: Die Leiterin der Theodor-Fontane-Arbeitsstelle an der Universität Göttingen, Dr. Gabriele Radecke, stellt das Projekt der digitalen Edition der Notizbücher des Dichters vor und wird dabei Fontanes Schreib- und Arbeitsweise anhand von vielen Abbildungen aus den Notizbüchern veranschaulichen.
Die Notizbücher Theodor Fontanes sind ein einzigartiges Arbeits- und Lebensdokument, das bisher noch nicht als eigenständiges Textcorpus erschlossen und gewürdigt worden ist. Die 67 erhaltenen Bändchen spiegeln sämtliche Schaffensgebiete des Dichters und des Journalisten: Fontane begegnet uns als Wanderer und Reisender, als Journalist und Kriegsberichterstatter, als Theater- und Kunstkritiker, Romancier und Lyriker sowie als Brief- und Tagebuchschreiber.
Die Edition entsteht an der Theodor-Fontane-Arbeitsstelle der Universität Göttingen in Zusammenarbeit mit der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen.
Der Vortrag gehört zum Begleitprogramm der Sonderausstellung „Am größten und genialsten ist er wohl in seinen Skizzen“ Theodor Fontane und Carl Blechen im Besucherzentrum Park und Schloss Branitz, die im Rahmen des Themenjahres »fontane.200 / Spuren – Kulturland Brandenburg 2019« noch bis zum 31. Oktober 2019 gezeigt wird.
Dr. Gabriele Radecke ist als Leiterin der Theodor-Fontane-Arbeitsstelle an der Universität Göttingen Herausgeberin der Großen Brandenburger Ausgabe der Werke Theodor Fontanes und der digitalen Edition von Fontanes Notizbüchern. 2017 wurde sie mit dem Preis des Stiftungsrats der Universität Göttingen für ihr Engagement in der Vermittlung zwischen ›Wissenschaft und Öffentlichkeit‹ ausgezeichnet. Sie ist Sprecherin des wissenschaftlichen Beirats fontane.200.
Der Eintritt zur Veranstaltung kostet 3,00 Euro.

Juli 2019

Branitzer Vortragsreihe zum Fontane-Jahr geht weiter: "Fontanes Medien (1819–2019)" "Fontanes Medien (1819–2019)"

Mittwoch, 17. Juli 2019, 18:30 Uhr
Zeit und Ort: 18:30 Uhr
Besucherzentrum Park und Schloss Branitz
Robinienweg 5, 03042 Cottbus
Teilnahmegebühr: 3,00 Euro pro Person
Am 17. Juli 2019 findet um 18:30 Uhr im Besucherzentrum Park und Schloss Branitz der nächste Vortragsabend statt: Der Leiter des Theodor-Fontane-Archivs der Universität Potsdam, Prof. Dr. Peer Trilcke, stellt "Fontanes Medien (1819-2019)" vor.
Theodor Fontane war ein Medienarbeiter: Während seiner mehrjährigen Aufenthalte als Presse-Agent in London lernte er die innovativste Presselandschaft seiner Zeit kennen; als Redakteur in Berlin leistete er journalistische Knochenarbeit; er schrieb Kritiken über das Theater, die bildende Kunst und die Literatur und wusste bei all dem sehr genau, wie er seine Texte auf ein Zielpublikum hin formatieren und wie er seine Themen platzieren musste. Und auch Fontanes Romane und seine "Wanderungen" sind Medienprodukte: Verfasst zunächst für Zeitschriften und Zeitungen, in denen die Texte häufig als Serie erschienen, wurden sie erst nachträglich als Bücher in unterschiedlichen Verlagen publiziert.
Der Vortrag gibt einen Überblick über die Medien, denen sich Fontane bediente und über jene Medien, mit denen wir Fontane heute erinnern. Er gehört zum Begleitprogramm der Sonderausstellung "Am größten und genialsten ist er wohl in seinen Skizzen" Theodor Fontane und Carl Blechen im Besucherzentrum Park und Schloss Branitz, die im Rahmen des Themenjahres »fontane.200 / Spuren – Kulturland Brandenburg 2019« noch bis zum 31. Oktober 2019 gezeigt wird.
Der Eintritt zur Veranstaltung kostet 3,00 Euro.

Stiftung mit neuer Gebäudeleittechnik ausgestattet

Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz hat den Testlauf der Ende 2018 neu errichteten Gebäudeleittechnik (GLT) reibungslos abgeschlossen. Das Risiko eines unbemerkten Ausfalls der Lüftung bzw. Heizung und des daraus resultierenden Temperaturabfalls in den Gebäuden ist somit minimiert und die Erhaltung der Kunst- und Kulturgüter im Schloss und im Besucherzentrum sowie der Pflanzen in den Gewächshäusern während der Überwinterung ist sichergestellt.
Des Weiteren können nun im Besucherzentrum, im Schloss und in der Gärtnerei alle relevanten Räume jeweils zentral überwacht und reguliert werden, sodass die klimatischen Vorgaben für Temperatur und Feuchte eingehalten werden können.
Die Maßnahme wurde aus Mitteln des Bundes, des Landes Brandenburg sowie der Stadt Cottbus finanziert.

März 2019

Vortragsprogramm 2019 startet am 20. Februar 2019

Am Mittwoch, 20. Februar 2019, beginnt das Vortragsprogramm der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz. Im Fokus der Vortragsreihen stehen in diesem Jahr unter anderem die Branitzer Park- und Kulturlandschaft, insbesondere der Branitzer Außenpark.
Der erste Vortrag in diesem Jahr „Vom Wert der historischen Kulturlandschaft sowie vom Ganzen und seinen Teilen“ wird von Prof. Dr. Axel Klausmeier gehalten. Im Wesentlichen geht es darin um historische Kulturlandschaften, deren Entstehung und die Bedeutung des Branitzer Parks als solche.  Für Prof. Dr. Axel Klausmeier werden historische Kulturlandschaften zum einen durch dominierende Elemente mit entsprechender Geschichte geprägt, zum anderen auch durch eine besondere Dichte von Elementen und Strukturen, die deshalb historisch sind, weil sie in dieser Form heute nicht mehr entstehen würden.  Kulturlandschaften entstehen aus Spuren, aus absichtlichen sowie zufälligen Relikten, aus Versehrtem, Deformiertem, Ephemerem und Wandelbarem. Schwierig ist dabei die genaue Identifikation ihrer Bestandteile, gleichermaßen komplex ihre sachgerechte Bewertung.  So mögen Kulturlandschaften sowohl historische Speicher sein sowie ökologische Reservate oder traditionell geprägte Lebensräume. In jedem Fall repräsentieren sie materielles wie immaterielles Erbe und bieten ein schier unbegrenztes Feld interdisziplinärer Befragung. Da historische Kulturlandschaften, wie der Branitzer Park, zu diesen fragilen Werken menschlichen Schaffens gehören, will der Vortrag für eben diese Vielfalt ein Bewusstsein wecken und stärken.
 

Prof. Dr. Axel Klausmeier ist studierter Kunsthistoriker und Historiker. Er veröffentlichte zahlreiche Publikationen zur Dokumentation, zum Umgang mit und zur Vermittlung von historischer Bausubstanz und historischen Kulturlandschaften, insbesondere zur Geschichte und Bedeutung der Berliner Mauer. Seit 2009 ist er Direktor der „Stiftung Berliner Mauer“. Zudem ist er seit 2012 Honorarprofessor für Historische Kultur- und Erinnerungslandschaften an der BTU Cottbus-Senftenberg.
 
Vortrag von Prof. Dr. Axel Klausmeier, 
Direktor der Stiftung Berliner Mauer und Honorarprofessor für Historische Kultur- und Erinnerungslandschaften an der BTU Cottbus-Senftenberg
 
Mittwoch, 20. Februar 2019, 18.30 Uhr
Besucherzentrum Park und Schloss Branitz, großer Veranstaltungssaal

Eintritt: 3,00 Euro

Preis Salonführung: 12 Euro pro Person, Dauer ca. 1 Stunde
Um Anmeldung zur Führung wird gebeten unter 0355-75150 (Schlosskasse).